Hallo ihr Lieben,
und frohes Neues; ich habe Weihnachten und Neujahr mit meiner Familie hier in Playas verbracht. Beide Feste verliefen eigentlich recht ruhig. Man verbrachte den Abend im Stadtzentrum und kam um Mitternacht zum gemeinsamen Essen nach Hause. An Neujahr gibt es hier außerdem den Brauch, Figuren aus Pappmaché (die man zuvor selbst bastelt) zu verbrennen. Man sah also schon einige Tage vor Neujahr vor den Häusern teilweise riesige „Ano viejo“ stehen, die meistens die „Helden“ des letzten Jahres darstellten; z.B. Fußballspieler, Superhelden, oder auch Familienmitglieder.
Am 01.01. bin ich dann mit den anderen vier Freiwilligen für eine Woche nach Peru gefahren. Die Busfahrt hat über 20 Stunden gedauert und hat sich vor allem auf dem Hinweg als etwas schwierig gestaltet, da viele Direktbusse wegen des Feiertags nicht fuhren, und wir uns mit mehreren Regionalbussen von Stadt zu Stadt hagelten. Unser Ziel war „Chachapoyas“, eine sehr schöne Stadt in den Bergen, von der aus man verschiedenste Wanderungen unternehmen konnte. So erkundeten wir in der Woche unter anderem einen Canyon und „Kuelap“ eine Archäologische Stätte der, bis zum Eintreffen der Inka , dort ansässigen Kultur.
Im Kulturzentrum ist gerade relativ wenig Betrieb. Ende Februar beginnen die großen Ferien (mehr als zwei Monate) und jetzt gerade sind in den Schulen die Abschlussprüfungen. Es kommen entsprechend weniger Schüler und auch die Kurse im Kulturzentrum pausieren bis Ferienbeginn. Dann soll es allerdings sehr voll werden, und schon jetzt kommen immer wieder Eltern und fragen nach Musikkursen in der Ferienzeit. Ein kleiner Stamm von Schülern kommt aber beständig weiter; wie zum Beispiel die Band, die gegründet wurde. Es hat sich gerade die Besetzung geändert, da der alte Gitarrist einen neuen Arbeitsplan bekommen hat und nicht mehr zu den Proben kommen kann. Doch der Kern der Gruppe ist erhalten geblieben und macht inzwischen auch von sich aus immer wieder zusammen Musik.
Liebe Grüße, Felix

